Arundhati Roy in Göttingen

 

(GT vom 19.09.20017 –„Utopie der Individualität in Gemeinschaft“ Nadine Eckermann)

Arundhati Roy wurde  1997 einer der höchsten Literaturpreise, der Booker-Preis, verliehen. In einem Interview in Göttingen betonte sie,  dass ihr die feinen Unterschiede in der Verwendung der englischen Sprache durch die verschiedenen Charaktere in ihrem Roman in Indien wichtig seien. Sie habe wiedergegeben, wie diese sprechen, um authentisch zu sein. So entstünden englische Sprachstile in verschiedenen Varietäten, die aber alle denselben Wert haben. In einem Beispiel ging  sie kritisch darauf ein, dass indische Variationen des Englischen als lustig und lächerlich empfunden und häufig in kabarettistischen Sendungen verwendet werden. Sollen doch diese Leute erst einmal Hindi oder Urdu sprechen, so Roy, zu dieser westlichen Überheblichkeit.Unbenannt.png

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